Hobby Infoseite
Astronomie, Fotografie, Elektronik, Software ...
...
Verschiedene Hobby's (?).
Alle
meine Seiten sollen weder in optischer noch in inhaltlicher Hinsicht
etwas „Besonderes“ darstellen oder den Anspruch auf
Perfektion erheben. Sie spiegeln vielmehr meine ganz persönlichen
Ansichten, Gedanken und Erfahrungen wider.
Die
gezeigten Inhalte sowie die veröffentlichten Abbildungen beziehen
sich ausschließlich auf meine eigene Hobbyausübung. Es
handelt sich dabei um private Eindrücke und individuelle
Interpretationen, die ohne professionellen Anspruch entstanden sind.
Ich möchte damit meine Begeisterung und Freude an meinem Hobby teilen – nicht mehr und nicht weniger.
Viele Beiträge in
Internetforen entfernen sich zunehmend von der Art und Weise, wie ich
mein Hobby ausübe. Häufig stehen dort sogenannte
„Pretty Picture“-Ausarbeitungen im Vordergrund –
nicht selten mit starkem Fokus auf KI-gestützte Bildbearbeitung
oder auf die neueste Elektronik und Optik, die als nahezu unverzichtbar
angepriesen werden.
Mitunter entsteht der
Eindruck, dass technische Perfektion und aufwendige Nachbearbeitung
für manche wichtiger geworden sind als die inhaltliche
Auseinandersetzung mit den eigentlichen Hobbys Fotografie und
Astronomie. Man könnte fast annehmen, dass für einige genau
diese Technik und Software selbst zum eigentlichen Hobbyinhalt geworden
sind.
Dabei ist es ebenso gut
möglich – und für mich persönlich erfüllender
–, sein Hobby bewusst abseits des Mainstreams und mit ganz
eigenen Schwerpunkten zu betreiben. Das Beobachten, das Verstehen und
das bewusste Wahrnehmen dessen, was man abbildet, stehen dabei im
Mittelpunkt. Nicht das perfekte Bild ist das Ziel, sondern das Erleben
und Begreifen dessen, was man festhält.
Ein Beispiel hierfür ist
die kontinuierliche Beobachtung der Sonnenaktivitäten über
einen längeren Zeitraum. Die Möglichkeiten zur eigenen
Darstellung und Ausarbeitung sind dabei äußerst
vielfältig – von der reinen Visualisierung über die
Auswertung bis hin zum inhaltlichen Verständnis der beobachteten
Prozesse.
Auch frei verfügbare
Datenquellen, deren Nutzung ausdrücklich erlaubt und häufig
sogar empfohlen wird, können hierbei sehr hilfreich sein.
Entsprechend aufbereitet oder
weiterverarbeitet – beispielsweise mithilfe eigener Software
– bereichern solche Projekte die eigene Hobbybeschäftigung
auf besondere Weise.
Natürlich ist mir bei
allem eine gewisse Qualität wichtig – keine Frage. Ein Foto
jedoch in 100-prozentiger Darstellung aus lediglich 30 cm Entfernung
auf einem 40-Zoll-Monitor beurteilen zu wollen, halte ich für
wenig zielführend. Besonders in der digitalen Fotografie oder
Darstellung erscheint mir auch der ausschließliche Einsatz von
KI-basierter Bildsoftware in diesem Zusammenhang nicht entscheidend.
Auch ohne eine derart
detaillierte Betrachtung oder spezielle Software ist es möglich,
mit einfachster Ausrüstung gute Fotos zu erzielen – selbst
mit sehr kurzen Belichtungszeiten, ohne Nachführung und mitten in
der Stadt.
Natürlich sind solche
Beobachtungen oder Aufnahmen nicht mit sogenannten „Pretty
Pictures“ vergleichbar. Doch gerade diese einfachen
fotografischen Darstellungen sind vielen inzwischen fremd geworden oder
gelten für ihre Zwecke als „unbrauchbar“.
Dementsprechend interessieren
mich die meisten Anmerkungen in Internetforen zur vermeintlichen
„Fotoqualität“ nur wenig. Gerade im Astronomiebereich
scheinen einige Nutzer – sei es in Forenbeiträgen oder
Videoanleitungen – genau festlegen zu wollen, wie ein Foto
auszusehen hat und ab wann es als „gut“ gilt.
Ob eine Aufnahme durch
umfangreiche Retuschearbeiten zu einem künstlichen Kunstwerk wird,
spielt dabei offenbar kaum noch eine Rolle.
Dass Fotografie
tatsächlich – und vielleicht sogar in erster Linie –
durch ihren Inhalt wirken kann, ganz ohne aufwendige Nachbearbeitung,
scheint vielerorts kaum noch Beachtung zu finden oder wird als
nebensächlich abgetan.
Dabei ist es im Grunde doch
ganz einfach: Ein guter Inhalt ist wichtiger als das
„schärfste“ Bild. Die verwendete Ausrüstung oder
nachträgliche KI-gestützte Bearbeitung sind für ein
gutes Foto nicht entscheidend.
Ich selbst fotografiere und
beobachte meine Umwelt – ich fertige keine reinen Grafikarbeiten
an. In ihrer Entstehung wie auch im Ergebnis sind meine Fotos daher
eher als realistische Abbildungen unserer Welt zu verstehen.
Natürlich enthalten auch sie eine unvermeidliche
Software-Nachbearbeitung …
… jedoch eben nur in dem Maß, wie es wirklich notwendig ist. Man könnte sagen: Die Dosis macht das Gift.
In der astronomischen
Beobachtung ist die Electronically Assisted Astronomy (EAA) –
also die elektronisch unterstützte Astronomie – eine
großartige Technik, um Aufnahmen zu gewinnen. Sie ermöglicht
es mir, selbst in der Stadt meinen Hobbys Astronomie und Fotografie gut
nachzugehen.
Diese Technik dient mir in
erster Linie dazu, lichtschwache Objekte überhaupt sichtbar zu
machen. Dieses „Sehen“ ist dabei deutlich wichtiger als
eine künstlerische oder optische Nachbearbeitung des gewonnenen
Datenmaterials.
Einige Beispiele zeigen, wie unterschiedlich sich diese Technik einsetzen lässt.
Abb.A
EAA Planetenbeobachtung. Im Jahr 2013 und 2015 konnte ich mit "
großer " Teleskopausrüstung
" den Saturn und den Jupiter beobachten. Entstanden ist auch
jeweils eine tolle Ablichtung mit jeder
Menge an
Beobachtungsdetails !
Abb.B
EAA - Detail. Sonnenaktivität im 656.28 nm Licht. Schon 2015
habe
ich die Sonne " elektronisch " beobachtet.. Eine extrem
tolle Beobachtung ( übrigens auch visuell ) aus
dieser Zeit ist ein Massenauswurf welchen ich auch ablichten
konnte.
Die nachfolgende Darstellung zeigt Ihnen dieses Ereignis. Und
dieses dank EAA
sogar ganz toll !
Abb.C
EAA Sonnenbeobachtung im 540 nm Licht. Im Januar 2023 habe
ich eine der maximalen Sonnenaktivitäten im " 11
Jährigen
Sonnenzyklus
" beobachtet / abgelichtet. Ein toller Beobachtungsnachmittag
an
welchem ich mit vielen Beobachtungsdetails " belohnt "
wurde.
Beobachtet wurde mit extrem kleiner Ausrüstung ! Auch mit
dieser ist es sehr gut möglich viel zu sehen.
Manchmal
zeigt
eben auch eine kleine Ausrüstung große Inhalte. Und
diese
sogar ganz toll !
Abb.D
EAA Mondbeobachtung. Ein toller Beobachtungsabend, mit sehr
ruhiger Luft, ermöglichte mir viele Details auf dem Mond sehen
zu
können !
Beobachtet wurde auch hier mit kleiner Ausrüstung, jedoch grosser Brennweite !
Für manche Menschen im
Internet scheint es jedoch nur noch wichtig zu sein, extrem bunte
Bilder zu präsentieren – am besten erstellt mit
Ausrüstung im Wert von mehreren tausend Euro. Die
Selbstdarstellung steht dabei offenbar an erster Stelle. Inhalte der
Fotografie, der Astronomie oder der eigentlichen Beobachtung treten
dagegen häufig in den Hintergrund.
Zumindest ist das meine persönliche Erfahrung.
Dabei ist es ebenso möglich, andere Formen der Darstellung als interessanter und wertvoller zu empfinden.
Mein persönliches Interesse
liegt – wie bereits zuvor und auch weiterhin – in der
Möglichkeit, interessante Inhalte als solche zu erfassen. Die
dafür verwendete Ausrüstung kann, muss jedoch nicht
zwangsläufig „besonders“ sein. Insgesamt geht es mir
also nicht um Aspekte, welche sogenannte
„Pretty-Picture-User“ in optischer oder technischer
Hinsicht ansprechen würden.
Sich heute in Astronomieforen
– entgegen dem allgemeinen Hobby-Mainstream und mit einer, wie
beschrieben, alternativen Interessenlage – zu äußern,
erscheint mir überflüssig. Eine konstruktive,
themenorientierte Diskussion ist dort mangels entsprechenden Interesses
kaum noch möglich.
Mich interessieren in solchen
Foren vor allem die astronomischen Inhalte sowie die fachlichen und
technischen Hintergründe von Beobachtungen oder Aufnahmen –
also das Verständnis dafür, wie etwas funktioniert oder
praktisch realisierbar ist. Gleichgesinnte mit diesem Schwerpunkt
findet man in Hobbyforen jedoch nur noch selten.
Meine Beobachtungsthemen
geben Ihnen einen Einblick, wie ich EAA in der Praxis nutze. Werfen Sie
bei diesem und den folgenden Beispielen gerne auch einen Blick auf die
Informationen in den Bildunterschriften. Dort finden Sie unter anderem
Hinweise darauf, mit welch vergleichsweise geringen und
unterschiedlichen Brennweiten die jeweiligen Beobachtungen möglich
waren.
Ich selbst habe viel Freude an der praktischen Arbeit mit meinen
zum Teil rund 50 Jahre alten M42-Optiken. Das eigenständige
Positionieren und Bedienen meiner Ausrüstung sowie die
fotografische Arbeit mit Kamera, Fokus und Belichtung sind wesentliche
Bestandteile meines Hobbys. Einige der nachfolgenden Aufnahmen sind auf
diese Weise entstanden.
Abb.1
Händische EAA Gasnebelbeobachtung im Ha Licht. Mit " nur " 29
mm Brennweite ein Beobachtungsobjekt mit jeder
Menge Details ! Der Nordamerikanebel /
Pelikannebel im Sternbild Schwan immer wieder ein Erlebnis !
Abb.2
Autostack EAA Gasnebel / Dunkelnebel - RGB Beobachtung im Ha / OIII
Duobandfilterlicht. Mit 242
mm Brennweite ein klasse Detail.-Beobachtungsobjekt. Der Bereich " Große
Wand " des Nordamerikanebels !
Abb.3
EAA Emissionsnebelbeobachtung im 12 nm - Ha Licht mit " einfacher "
Ausrüstung. NGC 2174, ein ganz tolles Beobachtungsobjekt , mit
jeder Menge Details ! Eine fotografische und astronomische Beobachtung
bei welcher mir Inhalt und verwendete Ausrüstung wichtig sind.
Abb.4
Eine zeitlich lange EAA Asteroidenbeobachtung über mehrere
Stunden. Ein sehr interessanter,
astronomischer Inhalt welcher so, bzgl. der " Begegnung "
nicht oft beobachtet werden kann !
Abb.5
Eine ( einfache ? ) EAA " Stadtlichtbeobachtung ",
ohne
optische " Pretty Picture " - Darstellungsambitionen !
Die Beobachtungsart EAA ist
auch nichts " neues
", so wie manche glauben. Ich habe schon vor ca. 20 Jahren mit
hochempfindlichen
Watec-Kameras automatisierte Summenfoto's aufgenommen
und auf
VHS Videobändern gespeichert. So konnten dann, live
am TV
Monitor oder später via Videowiedergabe, extrem
lichtschwache Objekte in
der Stadt beobachtet und auch anderen gezeigt werden !
Solche Vorgehensweisen /
Techniken sind vielen jedoch mittlerweile unbekannt.
Meine
bisherigen
Anmerkungen sollten aber
bitte nicht " falsch " verstanden werden. Auch andere Meinungen zu EAA
oder
fotografischer und astronomischer Hobbyausführung sind für
mich in Ordnung. Jeder soll sein Hobby betreiben wie er mag, keine
Frage !
Zwei
ganz einfache EAA
Beobachtung bei 540nm mit " einfacher " Sucheroptik und
Fotostativ ...
... schnell, unkompliziert und mit geringstem Aufwand
" händisch " entstanden .
Abb. 1 - Der Mond in zunehmender Phase
Abb.
2 - Die Sonne mit einigen aktiven Regionen der "
Oberfläche ".
Auch
diese Beobachtung ist ein Ergebnis " einfachster,
kostengüstiger " Vorgehensweise.
Mich
interessiert also, wie bisher beschrieben, eher der astronomische
Hintergrund und die
tatsächliche, praktische fotografische Tätigkeit im
Hobby.
Ein
Beispiel, zur " Himmelsbeobachtung "
Astronomisch,
fotografisch " einfach " so, für mich informativ und ebenso erstellt !
Besonders nicht um
anderen damit zu gefallen bzw. zu zeigen was man " kann " ... :-)
In vielen Astroforen finden
sich heute hingegen häufig Darstellungen, die stark
künstlerisch ausgearbeitet sind. Zahlreiche YouTuber bieten dazu
umfangreiche Anleitungen im Internet an. Auch im Rahmenprogramm von
Astrotreffen oder bei Veranstaltungen von Sternwarten werden
entsprechende Workshops und Vorträge zur intensiven
Bildbearbeitung zunehmend angeboten.
Dabei entsteht bisweilen der
Eindruck, dass neben dem fachlichen Austausch auch Aspekte wie die
Präsentation bestimmter Hardware, Software oder der eigenen Person
eine wachsende Rolle spielen.
Der eigentliche astronomische
Inhalt der Aufnahmen tritt dabei für manche Beobachter
gelegentlich in den Hintergrund und wird eher zum Mittel, um
gestalterische oder technische Möglichkeiten zu demonstrieren.
Viele " verwechseln "
diese
künstlerische Bildbearbeitung ( glaube ich ) mit einer "
natürlich " digital
notwendigen
Entwicklung oder sogar Fotografie an sich. Sie verstehen dann wohl
unter dem Begriff Fotografie etwas grundlegend anderes als ich
...
... sowol in der Astronomie als auch sonst im Hobby. 
Auch
mit
meinen zum Teil
über 50 Jahre alten M42 Zeiss Fotooptiken ( sie
funktionieren noch heute ... )
und dem händischem auffinden der Objekte am
Himmel gelingenn meine Beobachtungen und Ablichtungen prima.
Ein beispielhafter Aufbau von Ausrüstungsteilen welcher "
genau
so viel zeigt " ...
... ( astronomisch und auch
fotografisch ) wie manche Teleskope !
Natürlich ist
dieses nur mit entsprechender Erfahrung bzgl. Technik und
astronomischem Wissen möglich.
Wie zu
sehen können also Objekte ganz
unterschiedlich
beobachtet / abgelichte / ausgearbeitett werden. Entscheidend bzgl.
Erkennbarkeit und auch Darstellung von Beobachtungsobjekten ist die richtige Vorgehensweise
und eine gute Qualität der Ausrüstung.
Mit unterschiedlichen Optiken lassen sich die
Himmelsobjekte jeweils auf unterschiedliche Weise beobachten. Dabei
kann „weniger“ manchmal eben doch „mehr“ sein
...
!
Der Milchstraßenbereich
" Nordamerikanebel - Pelikannebel " - Sternbild Schwan
( Mono Kamera - Ha Filter - 28
mm Fotoobjektiv - Autostack Summenfoto )
Mein
Mondbeispiel hierzu zeigt, ... auch eine klein Öffnung und
Brennweite,
eine
kleine Kamera ... bringen Details und
Qualität , auch mit einem einzigen Foto !
Nebelbereiche im Sternbild Orion ( Live Autostack
Ablichtung in 12nm - Ha Wellenlänge - 420
mm ED Optik )
Meine
Beobachtungen entstehen fast alle
in der hellen Stadt.
Hier ist meine beschriebene
EAA Vorgehensweise überhaupt die einzige Möglichkeit viele astronomische Objekte beobachten zu können.
Meine
" Beleuchtungskarten
" zeigen ihnen meinen
hellen Beobachtungsort
in Bingen am Rhein.
Diese Darstellungen – entstanden aus meiner
beruflichen Tätigkeit – zeigen, wie sich berufliche und
private Interessen überschneiden können und dabei gegenseitig
nützlich sein können.
Abb.
1 - Übersicht Deutschland ( Bundesländer )
Abb. 2 - Übersicht Rheinland - Pfalz ( Orte )
Abb. 3 - Detail Bereich Rhein / Nahe / Hunsrück (
Örtliche - Beleuchtung )
Wenn Sie meiner folgenden Verlinkung folgen können sie die letzte Kartendarstellung als 3D Ansicht, frei zoom.- und skalierbar ansehen !
Auch
in dieser " hellen " Umgebung kann Astronomie und Fotografie von
nächtlichen Himmelsobjekten ganz gut funktionieren.
Natürlich
wäre ein " dunkler " himmel hierfür weit besser.
Keine Frage
!
Auch hierzu, nun zum Schluss, noch einige Ablichtungen ganz
unterschiedlicher Art und Entstehung. Ich hoffe auch diese
verdeutlichen noch einmal was ich bisher versucht habe zu vermitteln.
Der Erdmond - Zunehmende Phase /
Kurz vor dem Untergehen im Westen
Canon 7D DSLR - Sigma Telezoom 150 bis 600 mm.
Eine frei Hand Einzelaufnahme.
Verkleinerte Darstellung.
Kurzzeitlicht :-)
... Das Licht einer 1/60 Sekunde.
Die Sterne - " In Bewegung mit stehender
Kamera "
Eine Summenfotoaufnahme. Verkleinerte
Darstellung.
Langzeitlicht :-)
... Das Sternlicht in einer 40 Minuten Bewegung.
Planetarischer
Nebel - Messier 57 /
NGC 6720 im Sternbild Leier
Altair GP 327c Kamera - Meyer Orestegor 200 mm.
Eine Summenfotoaufnahme. Verkleinerte
Darstellung.
Restlichtquelle :-)
... Das Licht einer
Stern-Gashülle aus 2.300 Lichtjahren Entfernung,
bzw. 1.3
Lichtjahren oder
" nur " 118 Bogensekunden im Durchmesser !
Kugelsternhaufen - Messier 3 / NGC
5272 im Sternbild Jagdhunde
Raspberry 4 - HQ Kamera - Zeiss Sonnar 135 mm.
Eine Summenfotoaufnahme via
Astroberry. Ausschnitt in verkleinerter Darstellung.
Entferntes
Remote Licht :-) ... Ca. 500.000 Sterne in 34.000
Lichtjahren Entfernung.
Die Sonne - " Unserer Stern " mit IMX477
Sensor ( Raspberry 4 - HQ Kamera )
Baader Vario Finder 61 / 250 mm @ 2x Barlow - f 8,2 - Baader
Filterfolie
Dieses Licht ist " nur " ca. 8 Minuten und 20 Sekunden zu uns
unterwegs.
Es ist dann jedoch schon mehrere tausend Jahre alt, da es so lange
benötigt um vom Kern der Sonne zur Oberfläche zu
gelangen
" Nahes aber doch altes Sonnenlicht " ... Sternlicht aus unserer
unmittelbaren Nähe !
Eine
weitere Sonnenaufnahme.
Sonnenflecke mit kleinem Refraktor SV
Bony 30/120 mm - 2x Barlowlinse und Altair
Farbkamera.Verkleinerte Darstellung.
" Sonnenlichtdetails " Summenfotoaufnahme der
Sonnenoberfläche mit kleinster Optik.
Der Mond-
Zunehmende Mondphase.
Unser " stetiger " Begleiter. ( Raspberry 4 -
HQ Kamera ) - Baader Vario Finder 61 / 250 mm @ 2x Barlow - f 8,2 .
Er
" leuchtet " nicht selbst sondern wird von der Sonne angestrahlt.
Die Reflexion dieses Lichts braucht dann ca.1,3 Sekunden zu uns.
Eine
Einzelaufnahme mit Astroberry in verkleinerter Darstellung.
Mondlicht
" Remotereflexion " .... Die
Mondoberfläche, je nach
Ausleuchtung immer unterschiedlich in ihrer Erkennbarkeit.
Die
" gleiche " Aufnahme ewas gedreht und in " größerer"
Darstellung mit HQ Kamera - IMX477 Sensor ( 4056 x 3050 pix - 1.55 my )
@ 500 mm Brennweite. Eine Astroberry Remote Einzelaufnahme auf
Manfrotto Fotostativ, jedoch noch immer in verkleinerter Darstellung !
Spaß und
persönlicher Erfolg im Hobby hängen für mich also nicht
von der Ausrüstung ab – auch nicht von optischer oder
künstlerischer Aufbereitung, grafischer Gestaltung oder der
Umgebung. Ganz sicher geht es dabei auch nicht um Anerkennung in Form
von „vielen Likes“ in sozialen Netzwerken oder
Internetforen.
Mein Tipp: Lassen Sie sich
nicht zu sehr von den bunten Bildchen, den Infoblasen des Internets
oder den „vermeintlich Wissenden“ in Hobbyforen
beeinflussen.
Praktische Astronomie und
Fotografie finden ganz sicher nicht im Internet statt. Ein Hobby lebt
nur durch Sie – zu Hause, in der Natur und durch Ihr eigenes Tun!
Seien Sie neugierig und
kritisch, bleiben Sie sich und Ihrer eigenen Meinung stets treu –
besonders in Bezug auf das, was Sie online sehen. Gerade in Zeiten von
KI ist vieles nicht mehr das, was es vorgibt zu sein.
Auch ohne teure
Ausrüstung, KI-Unterstützung oder den perfekten
Beobachtungsort lässt sich Astronomie und Fotografie aktiv
betreiben – mit Begeisterung, Eigeninitiative und Freude an der
Sache.
M.Heeg
September 2021
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