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Cirrusnebel

Supernova Überrest  NGC 6960
cirrusnebel_2013_08_05_01   Foto   M.Heeg

NGC 6960

Der Cirrusnebel  ( auch als Schleier-Nebel, englisch Veil nebula bezeichnet ) ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions– und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 1500 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden.

Sie sind zusammen der Überrest einer Supernova, die vor ca. 18.000 Jahren stattfand. Diverse Teile des Überrests haben verschiedene NGC– und IC-Nummern. So gehören die Objekte NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340 alle zur selben Struktur.

Der Nebel wurde am 5. September 1784 von William Herschel entdeckt.

Mein beigefügtes Foto ( Summenfoto aus Kurzzeitbelichtungen, ohne Guiding ) zeigt den Nebelteil mit der NGC Nr 6960, auch ” Sturmvogel ” genannt.

Position

Rektaszension    20h 45m 38,0s
Deklination        +30° 42′ 30″

Erscheinungsbild

Scheinbare Helligkeit (visuell)   7.0 mag
Winkelausdehnung    3°
Entfernung   1470 Lj
Durchmesser   100 Lj

Quelle : Wikipedia

Supernova

Messier 82 – SN2014J

m82_sn2014j_2014_02_07_01   Foto  M.Heeg

Messier 82 (auch als NGC 3034 bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 11,2′ × 4,3′ und der scheinbaren Helligkeit von 8,6 mag im Sternbild Großer Bär.

Lange Zeit wurde M82 dem irregulären Galaxietyp zugeordnet. Neuere Untersuchungen im nahen Infrarot zeigen jedoch Spiralarme. Die Galaxie entspricht damit wahrscheinlich dem morphologischen Typ einer Balkenspiralgalaxie (Sbc), d. h., die Arme entspringen an den Enden eines in diesem Fall nicht besonders langen Balkens.

In ihrer Nähe befindet sich die helle Spiralgalaxie M81, mit der sie ein physikalisch gebundenes Paar und den Kern der etwa 12 Millionen Lichtjahre entfernten M81-Galaxiengruppe bildet. Durch die Wechselwirkung mit M81 bei einem nahen Vorbeiflug vor etwa 500 Millionen Jahren ist die Galaxie M82 dramatisch verändert worden. In ihrem inneren Bereich hat sich die Rate, mit der neue Sterne aus der interstellaren Materie entstehen, stark erhöht (Starburst). Dadurch ist M82 eine der hellsten Infrarotgalaxien und eine der hellsten Galaxien im Radiobereich (Ursa Major A). Als Folge des Starburst entsteht durch Supernovaexplosionen eine turbulente Gasbewegung, die als Ausströmung senkrecht zur Galaxienebene von M82 beobachtet wird. Durch ihre Nähe und Helligkeit ist M82 eine der bestuntersuchten Starburstgalaxien.

M82 enthält in einem ihrer Sternhaufen die ultrahelle Röntgenquelle M82 X-1, möglicherweise ein mittelschweres Schwarzes Loch mit einer Masse von 200 bis 5000 Sonnenmassen, das von einem überschweren Stern umkreist wird.

Die Galaxie wurde am 31. Dezember 1774 von dem deutschen Astronomen Johann Elert Bode entdeckt.

Am 21. Januar 2014 entdeckten der Universitätsdozent Steve Fossey und vier Studenten vom University College London bei der Ausbildung am Teleskop im Außenbereich der Galaxie zufällig eine Supernova vom Typ Ia, nach gängiger Theorie also die Explosion eines Weißen Zwerges. Sie ist bereits auf Aufnahmen vom 15. Januar 2014 zu sehen und erhielt die Kennung SN 2014J.

Quelle : Wikipedia