Gasnebel / Dunkelnebel

NGC 7000 – IC 5070

  Fotos  M.Heeg

Nordamerikanebel / Pelikannebel

Nordamerikanebel ( NGC 7000 ) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan. Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100 Bogenminuten sehr ausgedehnt.

Entfernung : ca. 2.200 Lichtjahre
Radius : ca. 50 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 6
Sternbild : Schwan
Entdecker : William Herschel
Koordinaten : Rektaszension 20h 59m 17s | Deklination +44° 31′ 44″

Der Pelikan-Nebel ( IC 5070 ) ist eine H-II-Region, die mit dem Nordamerika-Nebel im Sternbild Schwan durch eine Dunkelwolke verbunden ist. Die gasförmigen Formen dieses Emissionsnebels ähneln einem Pelikan, was zu seinem Namen führt.

Entfernung : ca. 2.000 Lichtjahre
Radius : ca. 30 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 8
Sternbild : Schwan
Dimensione : 60′ x 50′
Koordinaten : Rektaszension 20h 50m 48s | Deklination +44° 21′ 0″

Meine Aufnahmen zeigen die beiden Regionen, aufgenommen im Ha Licht bei 12nm Bandbreite. Entstanden sind sie via 29 mm Fotoobjektiv, mitten aus der Stadt mit einer Gesamtbelichtungszeit von 3 Stunden. Hierfür bin ich dann doch sehr zufrieden …

Quelle : Wikipedia

 

Spiralgalaxie

Der “Dreiecksnebel”

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m33_2015_11_10_03   Fotos   M.Heeg

Spiralgalaxie NGC 598 – Messier 33

Die Triangulumgalaxie oder Messier 33 / NGC 598 bezeichnet, ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 70′ × 40′ und der Gesamthelligkeit von 5,7 mag im Sternbild Dreieck. Damit ist sie nach dem Andromedanebel die zweithellste Spiralgalaxie am Nachthimmel und eine der uns nächstgelegenen.

Allerdings verteilt sich ihre Helligkeit auf eine größere Fläche, sodass sie nicht freiäugig, sondern allenfalls im Feldstecher bei guten Himmelsbedingungen oder in Teleskopen sichtbar ist.

Messier 33 ist mit einem Durchmesser von etwa 50.000 bis 60.000 Lichtjahren nach dem Andromedanebel ( ≈ 150.000 Lj. ) und unserem Milchstraßensystem ( ≈ 100.000 Lj. ) das drittgrößte Objekt in der Lokalen Galaxiengruppe. Die Entfernung zu M 33 beträgt knapp 3 Millionen Lichtjahre.

Schon Wilhelm Herschel bemerkte bei seinen Beobachtungen die große HII-Region ( ein diffuser Gasnebel aus ionisiertem Wasserstoff ) mit der Bezeichnung NGC 604. Dieser Bereich ist in meinem Foto auf ca. 11 Uhr sehr gut zu sehen.
Es sind jedoch noch drei kleinere HII-Regionen, nämlich NGC 588, NGC 592 und NGC 595 zu sehen.

Im Oktober 2007 entdeckten Forscher mit Hilfe des Chandra-Röntgenteleskops in der Galaxie das zu dieser Zeit massereichste bekannte Schwarze Loch. Das Objekt, das als Röntgenquelle den Namen M33 X-7 erhielt, wird auf knapp 16 Sonnenmassen geschätzt.

Sternbild                          Dreieck

Rektaszension                1h 33m 51,02s

Deklination                     +30° 39′ 36,7″

Helligkeit (visuell)           5,7 mag

Winkel­ausdehnung        70′ × 40′

Quelle : Wikipedia

Nordamerikanebel – Pelikannebel

NGC 7000 / IC 5070

ngc7000_ic5070_2014_06_08_01  ngc7000_ic5070_2014_06_08_02 Fotos  M.Heeg

Sternfelder, Dunkelnebel und HII Nebelregionen

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) und Pelikannebel ( IC 5070 ) sind die Bezeichnungen eines diffusen Gasnebelgebietes im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel NGC 7000 aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30′). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Pelikannebel erinnert in seinen Ausdehnungen an den namengebenden Vogel. Er ist mit ca. 60 mal 50 Bogenminuten halb so groß wie der Nordamerikanebel und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu NGC 7000.

Die Gasnebel sind zwischen 1.800 und 3.000 Lichtjahren entfernt ( ihre genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen ) und bestehen überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form ( HII ) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert.
Auf lang belichteten Fotografien erscheinen die Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung der Nebel ist allerdings trotz Ihrer Gesamthelligkeit von 6 mag bzw. 8 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nordamerikanebel kann dann mit einem Fernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6″-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie.

Sternbild         Schwan

Nordamerikanebel
Rektaszension         21h 01m 48s
Deklination         +44° 12′ 00″
Winkelausdehnung     120′ × 100′

Pelikannebel
Rektaszension         20h 50m 48.0s
Deklination         +44° 20′ 60.0″
Winkelausdehnung     60′ x 50′

Quelle : Wikipedia