Gas und Dunkelnebel

Nordamerika.- und Pelikannebel

 Fotos  M.Heeg 

NGC 7000 – IC 5070

Eine von mir öfters fotografisch beobachtete Himmelsregion. Meine Aufnahme zeigt als Ha RGB Wellenlängenkombination.-  / Aufnahme verschiedene Nebelbereiche im Sternbild Schwan. Für “nur” 50 mm Brennweite bin ich mit der Aufnahme, die doch schon eine Menge an Details zeigt, sehr zufrieden ! Das verwendete Zeiss Tessar f 2.8 – M42 Objektiv zeigt an der Atik Titan CCD seine gute Abbildungsleistung. Zu erwähnen ist auch der Aufnahmeort.. Mitten aus der Stadt ( direkt neben einer Laterne ! ), von meinem Balkon aus, ist diese Aufnahme entstanden. Sie zeigt also, auch hier ist es möglich Astrofotos anzufertigen bzw. astronomische Beobachtungen durchzuführen.

Sternbild Schwan – Nordamerika.- Pelikannebel

NGC 7000  Nordamerikanebel

Helligkeit ( in der Fläche ) ca. 6 mag – ca. 120 ‘ x 100 ‘

IC 5070 Pelikannebel

Helligkeit ( in der Fläche ) ca. 7.5 mag – ca. 50 ‘ x 60 ‘

Nordamerikanebel – Pelikannebel

NGC 7000 / IC 5070

ngc7000_ic5070_2014_06_08_01  ngc7000_ic5070_2014_06_08_02 Fotos  M.Heeg

Sternfelder, Dunkelnebel und HII Nebelregionen

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) und Pelikannebel ( IC 5070 ) sind die Bezeichnungen eines diffusen Gasnebelgebietes im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel NGC 7000 aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30′). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Pelikannebel erinnert in seinen Ausdehnungen an den namengebenden Vogel. Er ist mit ca. 60 mal 50 Bogenminuten halb so groß wie der Nordamerikanebel und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu NGC 7000.

Die Gasnebel sind zwischen 1.800 und 3.000 Lichtjahren entfernt ( ihre genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen ) und bestehen überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form ( HII ) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert.
Auf lang belichteten Fotografien erscheinen die Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung der Nebel ist allerdings trotz Ihrer Gesamthelligkeit von 6 mag bzw. 8 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nordamerikanebel kann dann mit einem Fernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6″-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie.

Sternbild         Schwan

Nordamerikanebel
Rektaszension         21h 01m 48s
Deklination         +44° 12′ 00″
Winkelausdehnung     120′ × 100′

Pelikannebel
Rektaszension         20h 50m 48.0s
Deklination         +44° 20′ 60.0″
Winkelausdehnung     60′ x 50′

Quelle : Wikipedia

Der Nordamerikanebel

NGC 7000 im Sternbild Schwan

ngc7000_2013_09_24_01    Foto M.Heeg

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30′). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form ( HII ) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 6 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6″-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mithilfe der Astrofotografie.

Entfernung zur Erde : 2.202 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 4
Koordinaten : Rektaszension 21h 01m 48s, Deklination +44° 12′ 00″
Winkelausdehnung : 120′ × 100′

Quelle : Wikipedia