Objekte im Sternbild Fuhrmann

Sternhaufen und Nebelgebiete

  Foto  M.Heeg

Objekte im Sternbild Fuhrmann

Der Fuhrmann ( lateinisch Auriga ) ist ein Sternbild im Nordhimmel. Sein Hauptstern Capella ist ein Stern 1ter Ordnung mit 0.08 Mag. Es ist ein ausgedehntes, leicht erkennbares Sternbild welches teilweise zirkumpolar zu sehen ist.

Durch den Fuhrmann zieht sich das sternenreiche Band der Milchstraße, daher sind in ihm mehrere interessante Objekte, wie Sternhaufen und auch Nebel, zu sehen.

Es sind unter anderen die Messierobjekte M 36, M 37, M38 welche sich sehr leicht finden und beobachten lassen.

In meinem Foto sind mit Messier 38 ( offener Sternhaufen ) durch die lange Belichtung zusätzlich die Objekte IC 417 ( Emissionsnebel – Sternentstehungsgebiet ) mit 12′ x 12′ Ausdehnung , wie auch der etwas kleinere Sternhaufen NGC 1907 und der Emissionsnebel NGC 1931 mit nur 3′ x 3′ Größe gut zu erkennen.

Die besagten Nebelregionen haben mit ca. Mag 10 eine eher geringe Helligkeit. Aufgenommen wurde das Foto mit einem Fotoobjektiv mit nur 135 mm Brennweite in L RGB Technik, adaptiert an eine SW CCD. Entsprechende Infos hierzu sind in der Bildunterschrift vermerkt.
Zu finden ist das Sternbild und auch die Objekte wie folgt :

Lateinischer         :  Name Auriga
Kürzel                   :   Aur
Rektaszension     :   4h 37m 54s bis 7h 30m 56s
Deklination          :   +27° 53′ 29″ bis +56° 09′ 53″
Fläche                   :   657 deg²

Cirrusnebel

Supernova Überrest  NGC 6960
cirrusnebel_2013_08_05_01   Foto   M.Heeg

NGC 6960

Der Cirrusnebel  ( auch als Schleier-Nebel, englisch Veil nebula bezeichnet ) ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens, einer Ansammlung von Emissions– und Reflexionsnebeln, die sich in einer Entfernung von rund 1500 Lichtjahren im Sternbild Schwan befinden.

Sie sind zusammen der Überrest einer Supernova, die vor ca. 18.000 Jahren stattfand. Diverse Teile des Überrests haben verschiedene NGC– und IC-Nummern. So gehören die Objekte NGC 6960, NGC 6974, NGC 6979, NGC 6992, NGC 6995 und IC 1340 alle zur selben Struktur.

Der Nebel wurde am 5. September 1784 von William Herschel entdeckt.

Mein beigefügtes Foto ( Summenfoto aus Kurzzeitbelichtungen, ohne Guiding ) zeigt den Nebelteil mit der NGC Nr 6960, auch ” Sturmvogel ” genannt.

Position

Rektaszension    20h 45m 38,0s
Deklination        +30° 42′ 30″

Erscheinungsbild

Scheinbare Helligkeit (visuell)   7.0 mag
Winkelausdehnung    3°
Entfernung   1470 Lj
Durchmesser   100 Lj

Quelle : Wikipedia

Emissionsnebel

Crescentnebel

ngc6888_2015_07_04_02  ngc6888_2015_07_04_03Fotos  M.Heeg

Emissionsnebel

NGC 6888 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan. Er ist ca. 4.700 Lichtjahre von uns entfernt ist. Dieser Nebel ist auch als Crescent Nebel, Sichelnebel oder Mondsichelnebel bekannt.  NGC 6888 wird von einem sogenannten Wolf-Rayet-Stern mit der Bezeichnung WR 136 beleuchtet. Vermutlich wurde ebenfalls auch das Gas des Nebels selber von diesem Stern abgestoßen.

WR-Sterne sind massereich und leuchtkräftig und haben sich vermutlich aus den O-Sternen entwickelt. Ein Merkmal von WR-Sternen sind ihre extrem starken Sternwinde. Die von ihnen in den Raum abgegebene Materie wird dann von ihrem energiereichen Licht zum Leuchten angeregt und erscheint uns so als Emissionsnebel.

Vor allem im [ OIII und Ha ] Bereich wird so die Sternumgebung zum “Leuchten” gebracht.
Der Crescent-Nebel wurde schon im September 1792 von William Herschel entdeckt.

Er erscheint heute auf langbelichteten Fotoaufnahmen als eine geschlossene Nebelblase inmitten der Nebelfelder von Sharpless 108, südlich von gamma Cygni. Da visuell aber auch fotografisch besonders ein helles Filament am nördlichen Rand dieser Blase auffällt, erhielt NGC 6888 den Beinamen Crescent Nebula.

Meine Aufnahme zeigt dieses, als langzeitbelichtete Foto in den Wellenlängen Ha LRGB mit einer Gesamtbelichtung von 2 Stunden 45 Minuten.

Sternbild                                       Schwan
Rektaszension                             20h 12m 6,46s
Deklination                                  +38° 21′ 17,9″
Scheinbare Helligkeit (visuell)  +10 mag
Winkelausdehnung                    18′ × 13′

Quelle : Wikipedia

Emissionsnebel

Rosettennebel

ngc2244-2012-02-20  Foto  M.Heeg

Sternhaufen und Nebel

Der Rosettennebel beinhaltet die NGC-Objekte NGC 2237, NGC 2238, NGC 2239 und NGC 2246 als unterschiedliche Teile des Gesamtobjekts. Historisch bezeichneten die vier Nummern allerdings andere Sternanhäufungen und Nebel in diesem Bereich.

Als Emissionsnebel werden in der Astronomie Wolken interstellaren Gases (Nebel) bezeichnet, die selbst Licht in den verschiedensten Farben emittieren. Damit unterscheiden sie sich von Reflexionsnebeln, die lediglich eingestrahltes Licht reflektieren.

Die Sterne, die für das Leuchten der Emissionsnebel verantwortlich sind, sind meist heiße, junge Sterne der Spektralklassen O, B oder A, da nur sie die notwendige Energie abstrahlen können.

Ebenfalls zu den Emissionsnebeln gehören prinzipbedingt auch die planetarischen Nebel, bei denen allerdings ein heißer weißer Zwerg, also der Überrest eines Sterns, für die Erleuchtung sorgt. Hier besteht der Nebel aus den abgestoßenen äußeren Gashüllen des ehemaligen Sterns.

Im Zentrum des Rosettennebels befindet sich der offene Sternhaufen NGC 2244, welcher den Nebel zum Leuchten bringt. Der Sternhaufen hat eine scheinbare Helligkeit von +4,80 mag und einen Durchmesser von 24.0′.

Die Farbe des Nebels hängt von seiner chemischen Zusammensetzung und von der Energie des eingestrahlten Lichts ab. Wegen der Häufigkeit von Wasserstoff im interstellaren Gas leuchten viele Nebel mit dem für ihn charakteristischen Rot bei einer Wellenlänge von 656,3 nm. Steht mehr Energie der Sterne zur Verfügung, ist es auch möglich, dass andere Elemente ionisiert werden, und Nebel mit grüner und blauer Farbe entstehen.

Emissionsnebel enthalten oftmals dunklere Regionen mit dichte Staubwolken, die sogenannte Dunkelwolken, welche kein Licht hindurchlassen. Diese Kombination von Emissionsnebeln und Dunkelwolken ergeben interessant aussehende Objekte, deren Form häufig die Namensgebung beeinflusste, wie z. B. bei NGC 2264 dem Konusnebel.

Sternbild                                             Einhorn

Rektaszension                                    6h 30m 42,00s

Deklination                                         +05° 01′ 00,0″

Scheinbare Helligkeit (visuell)          6.00 mag

Winkelausdehnung                           80.0′ × 60.0′

Quelle : Wikipedia

Nordamerikanebel – Pelikannebel

NGC 7000 / IC 5070

ngc7000_ic5070_2014_06_08_01  ngc7000_ic5070_2014_06_08_02 Fotos  M.Heeg

Sternfelder, Dunkelnebel und HII Nebelregionen

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) und Pelikannebel ( IC 5070 ) sind die Bezeichnungen eines diffusen Gasnebelgebietes im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel NGC 7000 aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30′). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Pelikannebel erinnert in seinen Ausdehnungen an den namengebenden Vogel. Er ist mit ca. 60 mal 50 Bogenminuten halb so groß wie der Nordamerikanebel und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu NGC 7000.

Die Gasnebel sind zwischen 1.800 und 3.000 Lichtjahren entfernt ( ihre genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen ) und bestehen überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form ( HII ) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert.
Auf lang belichteten Fotografien erscheinen die Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung der Nebel ist allerdings trotz Ihrer Gesamthelligkeit von 6 mag bzw. 8 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nordamerikanebel kann dann mit einem Fernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6″-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie.

Sternbild         Schwan

Nordamerikanebel
Rektaszension         21h 01m 48s
Deklination         +44° 12′ 00″
Winkelausdehnung     120′ × 100′

Pelikannebel
Rektaszension         20h 50m 48.0s
Deklination         +44° 20′ 60.0″
Winkelausdehnung     60′ x 50′

Quelle : Wikipedia

Der Pacman Nebel

NGC 281 im Sternbild Kassiopeia

ngc281_2013_10_30_01    Foto M.Heeg

NGC 281 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia, welcher 9500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Der Nebel ist im Index-Katalog als IC 11 erfasst und wird umgangssprachlich wegen seiner Ähnlichkeit mit der bekannten gleichnamigen Videospiel-Hauptfigur vor allem im englischen Sprachraum auch als Pac-Man-Nebel bezeichnet. In NGC 281 ist der offene Sternhaufen IC 1590 eingebettet, dessen Sterne um das Zentrum des Nebels verstreut sind. Das hellste Mitglied von IC 1590, das Mehrfachsternsystem  HD 5005, ist die ionisierende Quelle des Nebels. Der Nebel enthält auch mehrere Bok-Globulen, in denen durch Infrarotaufnahmen Anzeichen für Sternentstehung festgestellt werden konnten.

NGC 281 wurde am 16. November 1881 vom amerikanischen Astronomen Edward Emerson Barnard entdeckt.

Entfernung : 9500 Lj
Winkelausdehnung : 35′ × 30′
Helligkeit : (B-Band) 7,3 mag
Koordinaten : Rektaszension 00h 52m 25s  – Deklination +56° 34′

Quelle : Wikipedia

Der Nordamerikanebel

NGC 7000 im Sternbild Schwan

ngc7000_2013_09_24_01    Foto M.Heeg

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30′). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form ( HII ) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 6 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6″-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mithilfe der Astrofotografie.

Entfernung zur Erde : 2.202 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 4
Koordinaten : Rektaszension 21h 01m 48s, Deklination +44° 12′ 00″
Winkelausdehnung : 120′ × 100′

Quelle : Wikipedia

Der Orionnebel

Messier 42 im Sternbild Orion

m42_2013_10_31_02    Foto M.Heeg

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion und besteht aus den Einzelobjekten M 42 (im Süden) und M 43 (im Norden) (auch als NGC 1976 bzw. NGC 1982 bekannt). Dank seiner scheinbaren Helligkeit von 4.0 mag und seiner verhältnismäßig großen Ausdehnung am Himmelsgewölbe ist er mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orion (unter den 3 Sternen des Oriongürtels) sichtbar.

Der Orionnebel ist eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Die Entfernung von unserem Sonnensystem beträgt ca. 414 Parsec (1350 Lichtjahre), der Durchmesser ca. 9 Parsec (30 Lichtjahre). Der Sternhaufen im Nebel M 42 ist ungefähr eine Million Jahre alt und wird sich, wie Computersimulationen zeigen, voraussichtlich in einen offenen Sternhaufen entwickeln, der dann den Plejaden ähnlich sein wird.

Entfernung zur Erde : 1.344 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 4.0
Alter : 3 Millionen Jahre
Entdecker : Christiaan Huygens
Koordinaten : Rektaszension 5h 35,3m , Deklination −5° 23,5′
Winkelausdehnung : 85,0′ × 60,0′

Quelle : Wikipedia