Der Mond – Mare Nubium

Die Furche Rupes Recta

mond_2013_11_11_03 Foto M.Heeg

Unweit des Kraters Birt befindet sich die wohl bekannteste Furche auf dem Mond. Bei Lichteinfall von Osten wirft sie einen breiten Schatten. Die Rupes Recta oder gerade Furche, früher auch Lange Wand genannt, ist eine markante Geländestufe auf dem Mond.

Wenn die Schattengrenze des Terminators mehr als 20–30° entfernt liegt, d. h. zwei Tage später, verschwindet die Struktur und ist nur mehr in größeren Fernrohren (ab etwa Acht Zoll) zu sehen. Nach drei Tagen wird sie praktisch unsichtbar

Name : Rupes Recta
Position : 22S – 7W
Länge : 110 km
Höhe : 240 bis 300 m
Breite : 2.5 km
Art : Sanfter Hang mit ca. 7° Neigung

Quelle : A.Rükl Mondatlas und Wikipedia 

Wikipedia

Der Pacman Nebel

NGC 281 im Sternbild Kassiopeia

ngc281_2013_10_30_01    Foto M.Heeg

NGC 281 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Kassiopeia, welcher 9500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Der Nebel ist im Index-Katalog als IC 11 erfasst und wird umgangssprachlich wegen seiner Ähnlichkeit mit der bekannten gleichnamigen Videospiel-Hauptfigur vor allem im englischen Sprachraum auch als Pac-Man-Nebel bezeichnet. In NGC 281 ist der offene Sternhaufen IC 1590 eingebettet, dessen Sterne um das Zentrum des Nebels verstreut sind. Das hellste Mitglied von IC 1590, das Mehrfachsternsystem  HD 5005, ist die ionisierende Quelle des Nebels. Der Nebel enthält auch mehrere Bok-Globulen, in denen durch Infrarotaufnahmen Anzeichen für Sternentstehung festgestellt werden konnten.

NGC 281 wurde am 16. November 1881 vom amerikanischen Astronomen Edward Emerson Barnard entdeckt.

Entfernung : 9500 Lj
Winkelausdehnung : 35′ × 30′
Helligkeit : (B-Band) 7,3 mag
Koordinaten : Rektaszension 00h 52m 25s  – Deklination +56° 34′

Quelle : Wikipedia

Die Plejaden

Messier 45 im Sternbild Stier

m45_2013_10_31_02    Foto M.Heeg

Die Plejaden (auch Siebengestirn, Sieben Schwestern) sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45. Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße.

Da die Plejaden bereits lange vor Erfindung des Teleskops als Sterngruppe bekannt waren, werden traditionell auch oft nur die hellsten Hauptsterne als Plejaden bezeichnet. In manchen Kulturen und historischen Darstellungen werden nur sechs Sterne zu den Plejaden gerechnet. Der Grund dafür ist der Stern Pleione, der ein veränderlicher Stern ist.

Seine scheinbare Helligkeit schwankt langsam, aber unregelmäßig zwischen der von Taygeta und Celaeno, so dass Pleione manchmal erst dann gesehen wird, wenn Celaeno auch schon erkannt werden kann. Mit bloßem Auge sind daher, je nach Sichtbedingungen, sechs bis neun Sterne zu erkennen.

Alter : 100 Mio. Jahre
Entfernung : 380 Lj – (130 pc)
Winkelausdehnung : 110,0′
Helligkeit : (visuell) 1,6 mag
Koordinaten : Rektaszension 3h 47.4m  – Deklination +24° 07′

Quelle : Wikipedia

 

Der Nordamerikanebel

NGC 7000 im Sternbild Schwan

ngc7000_2013_09_24_01    Foto M.Heeg

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30′). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form ( HII ) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 6 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6″-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mithilfe der Astrofotografie.

Entfernung zur Erde : 2.202 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 4
Koordinaten : Rektaszension 21h 01m 48s, Deklination +44° 12′ 00″
Winkelausdehnung : 120′ × 100′

Quelle : Wikipedia