Sommermilchstrasse

Astrofotos mit “bewegter und stehender” Kamera


Fotos M.Heeg

Die Milchstrasse

In meinen Übersichtsaufnahmen unsererer Galaxie gibt es viele, rot leuchtende Gasnebel, welche sich mit dunklen Staubgebieten abwechseln. Ein markantes Objekt ist NGC 7000 – der Nordamerika-Nebel in der Nähe des Sterns Deneb im Sternbild Schwan.

Dieses Sternbild, wie auch der entsprechende Milchstrassenbereich selber, steht im August hoch im Zenit. Sie sind somit lohnende Astrofotoobjekte für ” kleine ” Optiken.

Deneb ist der helle Stern halb rechts in den Fotos. Die rötlich leuchtenden Nebelgebiete sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Erst die Fotografie macht sie, im roten Ha-/HaII-Bereich leuchtend, erkennbar.

Schon eine „ unmodifizierteDSLR Kamera kann diese Bereich, wie gezeigt, auch mit kleinen, kurzbrennweitigen Objektiven deutlich hervortreten lassen. Auch in den kurzen Sommernächten bleibt genug Zeit für solche Fotos.

Entstanden sind die letzten beiden Fotos aus nur 15 Einzelaufnahmen mit je 20 Sekunden Belichtungszeit. Verwendet wurde hier ein Fotostativ ohne Nachführung. Aufnahmeort war ein “dunkler” Landschaftsbereich auf der Insel Rügen.

Die ersten zwei Aufnahmen wurden mit Nachführung ( zum Ausgleich der Erdrotation ) ausgeführt. Hier wurde 90 x 60 Sekunden belichtet. Sie wurden mitten aus der Stadt, also zu Hause, vom Balkon aus aufgenommen. Weitere Aufnahmeinfos finden sich jeweils in den Fotounterschriften.

Im Sternbild Schlangenträger

Messierobjekte

Fotos M.Heeg

Sternbilder

Der Schlangenträger ist ein Sternbild auf dem Himmelsäquator welches sehr ausgedehnt und entsprechend nur unauffällig in Mitteleuropa am Sommerhimmel erscheint.

Da seine Sterne weit auseinander und wenig markant sind, ist es nicht ganz einfach, es zwischen den Sternbildern Herkules und Skorpion zu identifizieren.

Im Schlangenträger befindet sich jedoch eine Reihe von Kugelsternhaufen, welche der französische Astronom Charles Messier in seinen Katalog nebliger Objekte ( Messier-Katalog ) aufgenommen hat.

Der sonnennächste von ihnen ( in diesem Sternbild ) ist mit ca. 15.000 Lichtjahren Entfernung M 10 ( Mag 6.5 ).

Messier 12 ( Mag 6.5 ) ist etwa 20.000 Lichtjahre entfernt. Der Kugelsternhaufen M 14 ( Mag 7.5 ) befindet sich in einer Entfernung von ca. 25.000 bis 40.000 Lichtjahren zur Sonne.

Weitere Kugelsternhaufen des Messier-Katalogs im Schlangenträger sind :

Messier NGC Helligkeit

M 9 — 6333 — 8 m
M 19 — 6273 — 7,5 m
M 62 — 6266 — 7,4 m
M 107 — 6171 — 8 m

Quelle : Wikipedia

Meine ” Kurzzeitbelichtungen ” mit kleiner Optik und ebensolcher Kamera, mitten in der Stadt; aufgenommen zeigen M 10, M 12, M 14.

Kugelsternhaufen

Im Bulge der Galaxien


Foto M.Heeg

Die Kugelsternhaufen

Ein Kugelsternhaufen ist eine enge, kugelförmige Ansammlung sehr vieler Sterne, die untereinander gravitativ gebunden sind.

Typisch ist eine Größe von einigen 100.000 Sternen. Gegenseitige Bahnveränderungen sind im dicht bevölkerten Zentrum häufig, was die sphärische Gestalt zur Folge hat.

Kugelsternhaufen sind gravitativ an Galaxien gebunden, in deren Halo sie sich weiträumig bewegen. Sie bestehen vorwiegend aus alten, roten Sternen. Dies unterscheidet sie deutlich von offenen Sternhaufen, die zu den jüngsten Bildungen in Galaxien gehören.

Messier 5 oder NGC 5904 ist ein solcher Kugelsternhaufen im Sternbild Schlange.

Er ist etwa 25.000 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt.

Für Amateurteleskope ist er einer der schönsten Kugelhaufen.

Mit einer scheinbaren Helligkeit von 5,6 mag lässt sich Messier 5 in sehr klarer Nacht und an einem Ort mit wenig Lichtverschmutzung schon mit bloßem Auge erkennen.

In kleinen Fernrohren werden am Rand bereits Einzelsterne sichtbar. Das Zentrum ist auch im größeren Teleskop etwas verschwommen, da die Sterne im Zentrum eine Art Schimmer erzeugen.

Meine Aufnahme zeigt den Kugelsternhaufen mit kurzer Belichtungszeit und in geringer Brennweite.

Der Kugelsternhaufen wurde 1702 entdeckt und von Charles Messier 1764 in seinen Messier-Katalog aufgenommen.

Rektaszension     15h 18m 33,7s

Deklination     +02° 04′ 58?

Helligkeit (visuell)     5,7 mag

Winkelausdehnung     23′

Entfernung     24,5 kLj

Durchmesser     165 Lj

Quelle : Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Kugelsternhaufen

Die Andromedagalaxie

Messier 31 im Sternbild Andromeda

m31_2013_09_24_02

Fotos M.Heeg

Die Andromedagalaxie ist eine Spiralgalaxie vom Typ Sb. Sie ist im Messier-Katalog als M 31 und im New General Catalogue als NGC 224 verzeichnet. Am Sternenhimmel ist sie im Sternbild Andromeda, nach dem sie benannt ist, zu finden. Sie ist die uns am nächsten gelegene Galaxie und unter dunkelem Himmel mit bloßem Auge zu sehen. Sie ist das fernste Objekt, das regelmäßig mit bloßem Auge gesehen werden kann.

Entfernung zur Erde : 2.538.000 Lichtjahre
Helligkeit : mag 3.4
Sternbild : Andromeda
Sterne : 1 Billion
Sichtbare Masse : ~1.230 Milliarden M☉
Scheinbare Größe : 60′–190′

Quelle : Wikipedia

Der Orionnebel

Messier 42 im Sternbild Orion

m42_2013_10_31_02

Fotos M.Heeg

Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion und besteht aus den Einzelobjekten M 42 (im Süden) und M 43 (im Norden) (auch als NGC 1976 bzw. NGC 1982 bekannt). Dank seiner scheinbaren Helligkeit von 4.0 mag und seiner verhältnismäßig großen Ausdehnung am Himmelsgewölbe ist er mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orion (unter den 3 Sternen des Oriongürtels) sichtbar.

Der Orionnebel ist eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Die Entfernung von unserem Sonnensystem beträgt ca. 414 Parsec (1350 Lichtjahre), der Durchmesser ca. 9 Parsec (30 Lichtjahre). Der Sternhaufen im Nebel M 42 ist ungefähr eine Million Jahre alt und wird sich, wie Computersimulationen zeigen, voraussichtlich in einen offenen Sternhaufen entwickeln, der dann den Plejaden ähnlich sein wird.

Entfernung zur Erde : 1.344 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 4.0
Alter : 3 Millionen Jahre
Entdecker : Christiaan Huygens
Koordinaten : Rektaszension 5h 35,3m , Deklination −5° 23,5′
Winkelausdehnung : 85,0′ × 60,0′

Quelle : Wikipedia

Gasnebel / Dunkelnebel

NGC 7000 – IC 5070

  Fotos  M.Heeg

Nordamerikanebel / Pelikannebel

Nordamerikanebel ( NGC 7000 ) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan. Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100 Bogenminuten sehr ausgedehnt.

Entfernung : ca. 2.200 Lichtjahre
Radius : ca. 50 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 6
Sternbild : Schwan
Entdecker : William Herschel
Koordinaten : Rektaszension 20h 59m 17s | Deklination +44° 31′ 44″

Der Pelikan-Nebel ( IC 5070 ) ist eine H-II-Region, die mit dem Nordamerika-Nebel im Sternbild Schwan durch eine Dunkelwolke verbunden ist. Die gasförmigen Formen dieses Emissionsnebels ähneln einem Pelikan, was zu seinem Namen führt.

Entfernung : ca. 2.000 Lichtjahre
Radius : ca. 30 Lichtjahre
Helligkeit : Mag 8
Sternbild : Schwan
Dimensione : 60′ x 50′
Koordinaten : Rektaszension 20h 50m 48s | Deklination +44° 21′ 0″

Meine Aufnahmen zeigen die beiden Regionen, aufgenommen im Ha Licht bei 12nm Bandbreite. Entstanden sind sie via 29 mm Fotoobjektiv, mitten aus der Stadt mit einer Gesamtbelichtungszeit von 3 Stunden. Hierfür bin ich dann doch sehr zufrieden …

Quelle : Wikipedia

 

Emissionsnebel

Crescent Nebel  2015 und 2018

ngc6888_2015_07_04

 Fotos  M.Heeg

Emissionsnebel

NGC 6888 ist ein Emissionsnebel im Sternbild Schwan. Er ist ca. 4.700 Lichtjahre von uns entfernt ist. Dieser Nebel ist auch als Crescent Nebel, Sichelnebel oder Mondsichelnebel bekannt.  NGC 6888 wird von einem sogenannten Wolf-Rayet-Stern mit der Bezeichnung WR 136 beleuchtet. Vermutlich wurde ebenfalls auch das Gas des Nebels selber von diesem Stern abgestoßen.

WR-Sterne sind massereich und leuchtkräftig und haben sich vermutlich aus den O-Sternen entwickelt. Ein Merkmal von WR-Sternen sind ihre extrem starken Sternwinde. Die von ihnen in den Raum abgegebene Materie wird dann von ihrem energiereichen Licht zum Leuchten angeregt und erscheint uns so als Emissionsnebel.

Vor allem im [ OIII und Ha ] Bereich wird so die Sternumgebung zum “Leuchten” gebracht.
Der Crescent-Nebel wurde schon im September 1792 von William Herschel entdeckt.

Er erscheint heute auf langbelichteten Fotoaufnahmen als eine geschlossene Nebelblase inmitten der Nebelfelder von Sharpless 108, südlich von gamma Cygni. Da visuell aber auch fotografisch besonders ein helles Filament am nördlichen Rand dieser Blase auffällt, erhielt NGC 6888 den Beinamen Crescent Nebula.

Meine Aufnahme zeigt dieses, als langzeitbelichtete Foto in den Wellenlängen Ha LRGB mit einer Gesamtbelichtung von bis zu 5 Stunden.

Sternbild                                       Schwan
Rektaszension                             20h 12m 6,46s
Deklination                                  +38° 21′ 17,9″
Scheinbare Helligkeit (visuell)  +10 mag
Winkelausdehnung                    18′ × 13′

Quelle : Wikipedia

Planetarische Nebel

Hantelnebel

   Fotos  M.Heeg

Messier 27

Planetarische Nebel sind im Allgemeinen schwach leuchtende Objekte und deshalb mit dem bloßen Auge nicht beobachtbar.

Ein planetarischer Nebel besteht aus einer Hülle aus Gas und Plasma, das von einem alten Stern am Ende seiner Entwicklung abgestoßen wird. Typische planetarische Nebel sind zu etwa 70 % aus Wasserstoff und 28 % aus Helium zusammengesetzt. Den restlichen Anteil bilden hauptsächlich Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff sowie Spuren anderer Elemente.

Der Name ist historisch bedingt und irreführend, denn solche Nebel haben nichts mit Planeten zu tun. Die Bezeichnung stammt daher, dass sie im Teleskop meist rund und grünlich erscheinen wie ferne Gasplaneten.

Planetarische Nebel existieren meist nicht länger als einige zehntausend Jahre. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen „Sternenleben“, das mitunter mehrere Milliarden Jahre dauert, ist diese Zeitspanne sehr kurz.

In unserer Galaxie, dem Milchstraßensystem, sind rund 1500 planetarische Nebel bekannt.

Die Zusammensetzung planetarischer Nebel blieb unbekannt, bis in der Mitte des 19. Jahrhunderts die ersten spektroskopischen Beobachtungen durchgeführt wurden. William Huggins war einer der ersten Astronomen, die das Lichtspektrum astronomischer Objekte studierten, indem er mit Hilfe eines Prismas ihr Licht spektral zerlegte.

Planetarische Nebel spielen eine entscheidende Rolle in der chemischen Evolution der Galaxis, da das abgestoßene Material die interstellare Materie mit schweren Elementen, wie Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Calcium und anderen Reaktionsprodukten der stellaren Kernfusion anreichert. In anderen Galaxien sind planetarische Nebel manchmal die einzigen beobachtbaren Objekte, die genug Information liefern, um etwas über die chemische Zusammensetzung zu erfahren.

Mit dem Hubble-Weltraumteleskop wurden Aufnahmen vieler planetarischer Nebel angefertigt. Ein Fünftel der Nebel weist eine kugelförmige Gestalt auf. Die Mehrzahl ist jedoch komplex aufgebaut und weist unterschiedliche Formen auf. Die Mechanismen der Formgebung sind noch nicht genau bekannt. Mögliche Ursachen könnten Begleitsterne, Sternwinde oder Magnetfelder sein.

Der erste entdeckte planetarische Nebel war der Hantelnebel im Sternbild Fuchs. Er wurde 1764 von Charles Messier entdeckt und wird in seinem Katalog mit dem Index M 27 aufgeführt.

Es ist ein 7,5 mag heller planetarischer Nebel mit einer Flächenausdehnung von 8′,0 × 5′,7 im Sternbild Fuchs (Vulpecula). Im Fernglas ist er gerade erkennbar, im Teleskop zeigen sich weitere Strukturen. Der Zentralstern ist ein Weißer Zwerg von 14 mag und einer Temperatur von über 100.000 Kelvin. Die Entfernung beträgt rund 1400 Lichtjahre. Er hat seinen Namen von Sir William Herschel wegen seiner länglichen Form erhalten. Der Nebel dehnt sich mit 6,8 Bogensekunden pro Jahrhundert aus.

Diesen Nebel habe ich nun schon sehr oft ablichten können. Meine Aufnahme (Nr.1) zeigen ihn in einer  SII Ha OIII –  RGB Licht Kombination, aufgenommen mit verschiedenen Optiken in mehreren Jahren. Als Gesamtbelichtungszeit ergibt sich so ein Wert von 140 Minuten. Foto 2 und 3 zeigen ihn mit kleiner Optik ( siehe Bildunterschriften ) als Ha RGB Aufnahme, mitten aus der Stadt aus aufgenommen.

Rektaszension     19h 59m 36s
Deklination          +22° 43′ 16″

Quelle : Wikipedia

Whirlpoolgalaxie

Spiralgalaxie Messier 51

m51_2013_06_08

Fotos  M.Heeg

Die Whirlpool-Galaxie (auch als Strudelgalaxie, Messier 51 oder NGC 5194 / 5195 bezeichnet) ist eine große Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde.

Sie ist vom Hubble-Typ Sc, das heißt mit deutlich ausgeprägter Spiralstruktur. M51 hat eine scheinbare Helligkeit von 8,4 mag und eine Winkelausdehnung von 11,2′ × 6,9′. Die Entfernung von unserem Sonnensystem beträgt wahrscheinlich etwa 28 Millionen Lichtjahre, doch gibt es auch abweichende Ergebnisse zwischen 15 und 37 Millionen Lichtjahren.

M 51 hat einen nahen, wechselwirkenden Begleiter. Im NGC-Katalog trägt er die Nummer NGC 5195 ( M 51 selbst hat die Nummer NGC 5194 ). Die Begleitgalaxie ist von irregulärem Typ und hat eine Winkelausdehnung von 5,8′ × 4,6′ und eine Helligkeit von 9,6 mag.

In M 51 findet derzeit eine außergewöhnlich aktive Sternentstehung statt, die vermutlich durch die Gezeitenwechselwirkung mit NGC 5195 verursacht wird. Deswegen hat die Galaxie einen hohen Anteil junger und massereicher Sterne, die aber mit einigen Millionen Jahren nur vergleichsweise kurzlebig sein werden. In M51 wurden innerhalb von 17 Jahren drei Supernovae beobachtet: SN 1994I im April 1994, SN 2005cs im Juni 2005 und SN 2011dh im Mai/Juni 2011. Zwei Supernovae markierten das Ende solcher massenreichen Sterne als Explosionen vom Typ Ic und vom Typ II.

M 51 ist auch deswegen interessant, weil es eine der nächsten Galaxien mit aktivem galaktischen Kern ist, eine Seyfert-Galaxie vom Typ II. In ihrem Zentrum verbirgt sich ein supermassereiches schwarzes Loch.

Quelle : Wikipedia

Astronomische Entfernungsmaße

Nah – Fern – Unendlich ?

Fotos und Animation  M.Heeg

Zur Zeitrafferanimation ( 25 Mb ) – timelapse_night_2017_12_28

Der Weltraum – unendliche Weiten …

Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre lang unterwegs ist, um neue Welten zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt, dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat …

… diesen Filmbeginn kennen wir alle !

Aber wie weit weg ist das ? Als Entfernungsmaß.- Angabe werden in der Astronomie, zusätzlich zu der uns allen bekannten Einheit Km, verschiedene weitere Einheiten benutzt.

Eine Astronomische Einheit ( abgekürzt AE ) hat eine Länge von 149 597 870 700 Metern und entspricht ungefähr dem mittleren Abstand zwischen der Erde und der Sonne, also dem mittleren Erdbahnradius. Dieses sind also ca. 149 Mio. Km

Ein Lichtjahr ( abgekürzt Lj ) ist die Strecke, die ein Lichtsignal in einem Jahr ( im Vakuum ) zurücklegt. Diese Strecke entspricht dann ca. 9,5 Billionen Km oder ca. 63241 AE.

Ein Parsec ( abgekürzt pc ) ist eine weiter Größenordnung.- Angabe für große Entfernungen.
In dieser Größe erscheint die Strecke einer Astronomischen Einheit unter dem Winkel von einer Bogensekunde. Ein Lichtjahr wären entsprechend ca. 0.3066 Parsec.

Einige Beispiele zum verdeutlichen :

Die mittlere Entfernung von Erde und Mond beträgt ca. 1,3 Lichtsekunden.
Die Erde ist von der Sonne im Mittel ca. 500 Lichtsekunden bzw. 8,3 Lichtminuten entfernt.
Die mittlere Entfernung zwischen Sonne und Neptun beträgt ca. 4,17 Lichtstunden.
Der sonnennächste Stern, Proxima Centauri, ist ca. 4,2 Lichtjahre entfernt.
Der Durchmesser unserer Galaxie, der Milchstraße, beträgt ca. 100.000 Lichtjahre.
Die Entfernung zur nächsten größeren Galaxie, dem Andromedanebel, beträgt ca. 2,4–2,7 Millionen Lichtjahre.
Die Raumsonde Voyager 1, die 1977 startete, erreichte 2013 einen Abstand zur Erde von ca. 18 Milliarden Kilometern, das entspricht etwa 18 Lichtstunden ( oder ca. 1/500 Lichtjahr ) und verließ die Heliosphäre.

Meine  AllSky-Aufnahme, wie auch die erstellte Zeitrafferanimation zeigen teilweise entsprechende Objekte.

Der Mond ca. 384.000 Km, Uranus ca. 17.2 bis 21.1 AE, Andromeda ca. 2,5 x 10 hoch 6 Lichtjahre entfernt …