ASTRONOMIE BLOG ( 2026 Juli )
Ganz unterschiedliche
HobbyInfos.
"
Texte - Beobachtungen - Meinungen "
Electronically Assisted Astronomy (EAA) und visuelle Beobachtungen
Sonne, Mond und Mag. 12 in der vegangenen Hitzewelle ...
Jeweils " heiße " , fotografische Balkonbeobachtungen
Hallo liebe eventuell hier lesende,
In der vergangenen Woche kamen verschiedene Dinge zusammen. Kurze
und helle Sommernächte und extreme Hitze bis 40°.
Längere astronomische Beobachtungen am Tag oder der Nacht waren (
für mich ) da kaum möglich. Fotografisch "
festhalten ", also tatsächlich beobachten, konnte ich " auf die
schnelle " die
Sonne und den Mond und einige Kugelsternhaufen. Aber auch einige
" Übersichten und Diagramme ", bzgl. der fotografische möglichen
Beobachtungstiefe in der Stadt ( mag. 12 ! ) oder der Sonnenaktivität,
waren auch noch möglich.
Zunächst einige Diagramme und Fotos, welche die Aktivitäten " unseres " Sterns verdeutlichen.
Abb. - 1 - Unser Stern .. in " Beobachtung "... ( Jährliche Beobachtung )
Abb. - 2 - Unser Stern .. in " Beobachtung "... ( Monatliche Beobachtung )
Abb. - 3 - Unser Stern .. in " Beobachtung "... ( Tägliche Beobachtung )
Hier nun einige fotografische Sonnenbeobachtungen von unterschlidlichen
Tagen und mit unterschiedlicher Optik und Vorgehensweise erstellt.
Auch wenn ich gerne alles ( die Fotos ) noch etwas größer und
detaillierter aufgenommen hätte, was aus verschiedenen
Gründen nicht durchgeführt wurde ( hauptsächliche
Ursache war aber die unerträgliche Temperatur ), bin ich wie immer
auch mit diesen " kleinen " Beobachtungsergebnissen, entstanden
mit Guiding.-Achromat 50 / 190 mm, sehr zufrieden.
Abb. - 1 - Unser Stern mit " kleiner Ausrüstung "...
Abb. - 2 - Unser Stern mit " kleiner Ausrüstung "... >> (
big )
Abb. - 3 - Unser Stern mit " kleiner Ausrüstung "... >> (
big )
Abb. - 4 - Unser Stern mit " kleiner Ausrüstung "... ( Graustufen )
Abb. - 5 - Unser Stern mit " kleiner Ausrüstung "... ( Color ) >> (
big )
Abb. - 6 - Ebenso unser " Traband und stetiger Begleiter. "... >> (
big )
Weiße Nächte – Beobachtungen kurz vor der Sommersonnenwende
Eine fotografische Dreitagesbeobachtung
Auch dieser Beitrag stammt noch aus der Hitzeperiode des letzen Monats.
In den Nächten vom 17. auf den 18. Juni sowie vom 18. auf den 19.
Juni konnte ich nach längerer Zeit trotz der kurzen, hellen und
besonders heißen Sommernächte wieder einige astronomische
Beobachtungen fotografisch festhalten. Auch wenn ich die Galaxien gerne
noch etwas größer und detaillierter aufgenommen hätte,
was aus verschiedenen Gründen nicht gelang, bin ich mit den
Ergebnissen doch zufrieden.
Der Coma-Galaxienhaufen (Abell 1656) ist eine gewaltige Ansammlung von
mehr als 1.000 Galaxien im Sternbild Haar der Berenike. Er befindet
sich rund 300 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und besitzt
einen Durchmesser von etwa 20 Millionen Lichtjahren. Historisch ist
dieser Galaxienhaufen besonders bedeutsam, da Beobachtungen seiner
Galaxienbewegungen wichtige Hinweise auf die Existenz Dunkler Materie
lieferten.
Abb.1 - Mit 29 mm Brennweite unterwegs im Coma-Galaxienhaufen
Besonders faszinierend ist für mich immer wieder, wie selbst
einfache Ausrüstung Objekte sichtbar macht, die ich visuell
niemals so wahrnehmen könnte – schon gar nicht unter einem
Stadthimmel. Meine Aufnahmen entstanden mit einer 29-mm-Fotooptik sowie
einer 242-mm-Guidingoptik zeigen, trotz der geringen Brennweiten lassen
sich zahlreiche ferne Galaxien nachweisen, die dem bloßen Auge in
der Stadt verborgen bleiben.
Interessant ist, dass auf meinem 29-mm-Weitwinkelfoto Objekte wie
Messier 88 und Messier 58 zu erkennen sind. Obwohl diese Galaxien am
Himmel im Sternbild Haar der Berenike erscheinen, gehören sie zum
deutlich " näheren " Virgo-Galaxienhaufen und sind etwa 60 bis 63
Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Dadurch zeigt die Aufnahme
gleichzeitig Objekte aus zwei sehr unterschiedlich weit entfernten
Galaxienansammlungen.
Abb.2 - Mit 242 mm Brennweite ein Blick in Teile des Virgo-Galaxienhaufen's
Für solche Beobachtungen stehen mir oft nur wenige Nächte zur
Verfügung. Neben meiner Beobachtungsposition und der begrenzten
Horizonthöhe spielen auch die geringe Himmelsdunkelheit um die
Sommersonnenwende, die atmosphärische Durchsicht und
natürlich die Wolken eine entscheidende Rolle. In diesem Jahr kam
dann noch die Hitze dazu ... :-)
Meine fotografische Reise führte mich also diesmal, bei
unangenehmen Temperaturen, durch den Coma.- und den
Virgo-Galaxienhaufen, außerdem zu den beeindruckenden
Kugelsternhaufen Messier 3 im Sternbild Jagdhunde und Messier 5 im
Sternbild Schlange.
Abb.3 - Messier 3
Abb.4 - Messier 5
Zu Beginn eines Beobachtungsabends richtete ich die Kamera auch auf
unseren Mond. Auch dieser ist mir immer einen Blick wert. Keine Frage !
Abb.5 - Der Mond
Gerade solche unterschiedlichen Zusammenhänge machen für mich
den Reiz der fotografischen Beobachtung aus. Mit vergleichsweise
einfacher Ausrüstung lassen sich nicht nur interessante
Himmelsaufnahmen erstellen, sondern auch die gewaltigen Dimensionen
unseres Universums sichtbar machen.